Die aktuelle Gebäudeabschreibung ist innovationshemmend – BILD

Die reiseerfahrenen Gäste und der internationale Wettbewerb lassen diese langen Zeiträume zwischen Erneuerung und Produktanpassung nicht zu. Insbesondere können die häufigen kurzlebigen Komfort- und Designanpassungen, die in der heutigen Reisewelt nötig sind, nicht regelmäßig durchgeführt werden. Der durchschnittliche Investitionszyklus von Hotels ist von 10 bis 15 Jahren in den 80-er und 90-er Jahren in den letzten 10 Jahren drastisch auf 5 bis 7 Jahre gesunken. Um erfolgreich zu sein ist es notwendig, auf Gästewünsche zu reagieren und laufend neue Produkte zu entwickeln. Verständlicherweise steigt der Unmut in der Tourismusbranche, weil das wesentliche Asset der Hotellerie, die Immobilie, benachteiligt wird. Innovationen zu realisieren ist wie Rudern gegen den Strom. Wer aufhört zu rudern wird zurückgetrieben , sagt Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung. Zwtl.: Steigender Unmut in der Tourismusbranche auch bezüglich Mitarbeiterunterkünfte Eine Problematik, welche die Mitarbeiter-Rekrutierung zusätzlich erschwert, ist der Umstand, dass bei Mitarbeiterunterkünften die Gebäudeabschreibung sogar auf 66,7 Jahre(!)erhöht wurde. Die Finanzierung von Mitarbeiterhäusern für betriebseigene Arbeitnehmer wird dadurch fast unmöglich, da kein Finanzpartner bereit ist, eine Finanzierung über einen so langen Zeitraum zu gewähren. Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at Rückfragehinweis: PRODINGER STEUERBERATUNG Stefan Rohrmoser s.rohrmoser@prodinger.at PRODINGER TOURISMUSBERATUNG Thomas Reisenzahn Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/8390/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT *** OTS0011 2018-08-08/08:00

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